Pressemitteilungen

Am 13.11.2018 fand in der Stadthalle Osterholz-Scharmbeck die feierliche Übergabe der Fördersummen, des Regionalbeirates an Vereine in der Region, statt.

Unser Verein erhielt hier eine Förderung über 1.000 Euro.

Für diesen Betrag schafften wir einen neuen Anhänger an, welcher für den Transport von Futter und Katzenstreu sehr dringend benötigt wurde, da der alte Hänger längst ausgedient hatte.

Quelle: Osterholzer-Anzeiger 25.11.2018, Leitung Nora Khalil ganz links im Bild

Quelle: Wümme-Report vom 04.11.2018

Osterholzer-Anzeiger 14.10.2018

Osterholzer-Anzeiger 16.09.2018

Eine zweite Chance - Tag der offenen Tür beim Verein „Tiere in Not“ – Hohe Vermittlungsquote erfreut Heimleitung

 

Osterholz-Scharmbeck. „Luna hat sich damals schnell bei uns eingelebt und lag schon bald zwischen den Kindern auf dem Sofa“, erinnert sich Monika Stechel. Sie schmunzelt. Vor viereinhalb Jahren entdeckte sie die schwarze Katze in der Tierauffangstation „Tiere in Not“ in Bargten und verliebte sich sofort in das niedliche Wesen. Auch in diesem Jahr besucht die Familie aus Garlstedt wieder den traditionellen Tag der offenen Tür der gemeinnützigen Einrichtung.

 

Tochter Tyra freundet sich schnell mit den tierischen Bewohnern an. Eine Katze freut sich besonders über die Streicheleinheiten der Zwölfjährigen. Sie sieht dem Haustier der Familie nicht nur verblüffend ähnlich. Sie trägt auch noch den selben Namen. Aber Tierheim-Katze Luna ist bereits vermittelt. Sie ist eins von insgesamt drei Tieren, die am Ende des Tags der offenen Tür einen neuen Besitzer gefunden haben wird.

 

Etwa 100 Menschen nutzen die Veranstaltung, um sich über die Arbeit der Tierauffangstation in Bargten zu informieren und hinter die Kulissen des Vereins zu blicken. Bei einem bunten Programm mit Tombola, Flohmarkt und Führungen durch das Heim können sich Mensch und Tier kennen lernen. In der Zufluchtsstätte für geschundene, verwahrloste und nicht mehr gewollte Tiere leben zurzeit 31 Katzen – so wenige wie schon lange nicht mehr. Für die ehrenamtliche Tierheimleiterin Nora Khalil und die anderen Mitarbeiter ist dies ein Grund zur Freude. „Wir haben in diesem Jahr 65 Tiere vermittelt. Für uns ist es ein Zeichen, dass sich unsere Arbeit rumspricht“, berichtet Khalil. In früheren Jahren hätten sich teilweise bis zu 60 Katzen die Räume in der Auffangstation geteilt.

 

Während einige der Bewohner schon länger in dem Tierheim leben, sind andere erst vor wenigen Monaten in die Einrichtung gekommen. Frühere Differenzen mit dem Veterinäramt des Landkreises Osterholz über nicht erfüllte Auflagen seien inzwischen Geschichte. „Die Zusammenarbeit klappt gut“, sagt Khalil. Auf die Forderung der Behörde nach einer zweiten ehrenamtlichen Kraft mit einem Sachkundenachweis sei der Verein eingegangen. Laut Vorstand verfügen inzwischen fünf Mitglieder über die notwendige Qualifikation.

 

Besucherin Gabriele Wellbrock aus Osterholz-Scharmbeck schätzt die Arbeit der Tierliebhaber, würde sich jedoch eine Überholung des Außenbereichs wünschen. „Dafür sind aber wahrscheinlich noch mehr Spenden nötig“, gibt sie zu bedenken.

 

Bis zum Sommer war die Einrichtung auch das Zuhause von zwölf Nagetieren. „Wir konnten alle Kaninchen vermitteln und seitdem wurden keine mehr bei uns abgegeben“, berichtet Vorstandsmitglied Laura Tolle. Hunde zählten in der Tierauffangstation eher zu den seltenen Gästen. Sie seien in der Regel nicht länger als zwei Tage dort. „Das hat damit zu tun, dass sie inzwischen gechipt werden und somit schnell ihrem Herrchen zugeordnet und bei uns abgeholt werden können“, erklärt Khalil.

 

Um künftig noch mehr Platz zu haben, hat der Verein auf dem Grundstück ein weiteres Gebäude errichtet. Auf den zusätzlichen 140 Quadratmetern sind fünf Räume für Hunde und vier Zimmer für Katzen entstanden. Das Gebäude soll die bisherige, kleine Quarantänestation ersetzen und im Frühjahr 2018 offiziell eingeweiht werden. Seit 22 Jahren nimmt „Tiere in Not“ Fundtiere aus Osterholz-Scharmbeck auf. 1995 machte sich der Verein selbstständig, nachdem ein Mitglied ein 4000 Quadratmeter großes Grundstück für die Tierauffangstation erworben hatte. Zuvor waren die Tiere in angemieteten Räumen untergebracht, die auf Dauer aber nicht für die Haltung geeignet waren.

2009 bezogen dann die ersten Vierbeiner das Tierheim an seinem heutigen Standort am Garlstedter Kirchweg. Zwei Jahre später folgte die offizielle Einweihung. Der gemeinnützige Verein finanziert sich mit dem Geld, das die Stadt Osterholz-Scharmbeck für Fundtiere zahlt, sowie aus Spenden, Mitgliedsbeiträgen, Patenschaften und Vermittlungsgebühren.

 

Auch Janin und Matthias Bödeker aus Uthlede haben ihre Katzen aus der Auffangstation in Bargten. Beide engagieren sich im Tierschutzverein Südkreis Cuxland und können sich ein Leben ohne Katze gar nicht vorstellen. „Es würde einfach was fehlen“, sagt Matthias Bödeker. Für ihre drei Haustiere hat das Paar im Garten eine 1000 Quadratmeter große Anlage gebaut. Dort sind seit 2015 auch Mucki und Murphy aus der Tierauffangstation daheim. „Uns war es wichtig, den Katzen ein Leben in Freiheit zu schenken“, erklärt Janin. Sie würde gern noch mehr Tiere aufnehmen, befürchtet jedoch einen Konkurrenzkampf unter den Tieren. „Mit mehr als vier Katzen geht es nicht lange gut“, bestätigt Khalil die Bedenken.

Helfen möchten Bödekers dennoch. Sie wollen eine Patenschaft übernehmen und die Tiere mit einem selbst gewählten Betrag monatlich unterstützen. „Unsere alte Patenschaft ist im Sommer ausgelaufen, weil die Katzen vermittelt worden sind“, fügt Janin Bödeker hinzu. Beim Tag der offenen Tür liebäugelt sie mit Katze Pünktchen und Kater Nikita. Das tierische Mutter-Sohn-Gespann ist schon seit einigen Jahren im Tierheim in Bargten und braucht wegen seiner schüchternen Art sehr geduldige Besitzer.

 

Neben Familie Bödeker schließen auch drei weitere Besucher am Tag der offenen Tür Patenschaften ab. Damit sind aber längst nicht alle tierischen Bewohner versorgt. „Wir würden uns freuen, wenn wir noch mehr Patenschaften und ehrenamtliche Mitarbeiter gewinnen könnten“, sagt Tolle.

 

Weitere Informationen zum Tierheim und zur Vermittlung gibt es im Internet unter www.verein-tiere-in-not-ohz.de.

 

Quelle: Osterholzer-Kreisblatt vom 06.12.2017

Tag des Ehrenamts „Applaus für Dich und alles, was Du tust“

 

Die Stadt Osterholz-Scharmbeck würdigt mit Unterhaltungsprogramm im Rathaus rund 100 Bürger für ihr Engagement.

Osterholz-Scharmbeck. Etwa 100 von den Vereinen vorgeschlagene Ehrenamtliche durften sich am „Tag des Ehrenamtes“ im Rathaus der Stadt Osterholz-Scharmbeck einmal zurücklehnen und verwöhnen lassen. Für ein sehr abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm sorgten dabei die Sängerin und Pianistin Linda Schinkel sowie der Zauberer Tim Jantzen.

 

Osterholz-Scharmbecks Bürgermeister Torsten Rohde ging zwischendurch ebenso wie seine beiden Stellvertreter Marie Jordan und Klaus Sass durch die Reihen und zeichnete die Gäste mit einer Nadel für ihr großes ehrenamtliches Engagement aus. „Keine Schuld ist dringender als die, Dank zu sagen“, zitierte Klaus Sass in seiner Begrüßungsansprache den römischen Philosophen Cicero.

Die in Berlin geborene und in Osterholz-Scharmbeck aufgewachsene Linda Schinkel sorgte anschließend mit zwei Songs für einen musikalischen Höhepunkt. Die Textpassage „Applaus für Dich und alles, was Du tust“, in ihrem zweiten Lied „Dein neues Jahr“ passte perfekt zum Anlass. „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah ist“, nannte Torsten Rohde den Grund, weshalb die Wahl auf Linda Schinkel gefallen war. Rohde machte auf einen Spruch von Albert Schweitzer aufmerksam: „Glück ist das Einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt.“ Dies solle für viele Menschen die Motivation sein, sich ehrenamtlich zu engagieren.

Bereicherung des eigenen Lebens

„Mir ist es sehr wichtig, zumindest einmal im Jahr Ihr ehrenamtliches Engagement in den Mittelpunkt zu rücken“, richtete sich Torsten Rohde an die zahlreichen Ehrenamtlichen. Laut einer Allensbach-Studie würden sich in der Bundesrepublik mehr als 14 Millionen Leute ehrenamtlich betätigen. Auch bei den Jugendlichen sei die Bereitschaft hierfür sehr ausgeprägt. „In einer Befragung gaben 52 Prozent der 14- bis 17-Jährigen an, sich ehrenamtlich zu engagieren“, erklärte der Bürgermeister. Das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun, würde das eigene Leben auch bereichern, ergänzte Torsten Rohde. Die Gesellschaft sei auf Menschen angewiesen, die mehr tun als ihre Pflicht. Immer wieder würde er von den Geehrten hören, dass sie doch nichts Besonderes geleistet hätten. Dies treffe so aber nicht zu. „Unsere Gesellschaft lebt von Menschen wie Ihnen. Wir können nicht auf Sie verzichten“, betonte Rohde.

In drei kurzen Filmen stellten sich schließlich stellvertretend die Freiwillige Feuerwehr, die evangelische St.-Marien-Kirchengemeinde sowie der TSV Osterholz-Scharmbeck vor. In Osterholz-Scharmbeck gibt es derzeit 330 Einsatzkräfte in der Freiwilligen Feuerwehr. Insgesamt 96 Prozent der Einsätze in Deutschland führen auch Mitglieder der Freiwilligen Wehren aus. „Einige Mitglieder sind sogar über 50 oder 60 Jahre dabei. Dies motiviert mich“, erklärte der Zugführer Frank Wöhltjen im ersten Einspielerfilm.

Anna Gerding berichtete von ihrer Tätigkeit im Café der St. Marien-Kirchengemeinde. „Ohne Ehrenamtliche könnte man alles vergessen“, versicherte Gerding. Da stimmt ihr Torsten Rohde zu. „Ohne Ehrenamtliche wäre die Kirche arm“, ergänzte Pastor Georg Ziegler in dem Film.

Günter Meinke ist bereits seit 64 Jahren Mitglied im TSV Osterholz-Scharmbeck. Der Trommler aus dem Spielmannszug war bereits beim ersten Wettstreit nach dem Zweiten Weltkrieg im Jahre 1954 im ostfriesischen Leer dabei. „Ohne ehrenamtliche Tätigkeit würde unser Verein gar nicht existieren“, sagte die TSV-Vorsitzende Tanja Eildermann. „Sie werden sich in den Wortbeiträgen wiedererkannt haben“, vermutete Torsten Rohde. Die Ehrenamtlichen würden die Gemeinschaft zusammenhalten. Dann zeichnete Rohde einzelne Ehrenamtliche wie Irmgard Windhorst und Anna Suck aus dem Kunstverein Osterholz-Scharmbeck, Peter Ziebell aus dem Verein Tiere in Not, Sigrid Knoop aus dem Kreis-Landfrauen-Verein sowie Hans Ehlich aus dem Ruderverein Osterholz-Scharmbeck aus. Mit Ehlich hielt der Bürgermeister auch ein kleines Pläuschchen. Schließlich erinnerte Ehlich Torsten Rohde daran, dass Axel Kook seine Frau Heike Rohde früher im Ruderverein trainiert hatte.

„Mein Ehrenamt wurde bereits ausreichend gewürdigt“, urteilte Hans Ehlich. Der 74-Jährige habe auch schon die Goldene Ehrennadel des Landessportbundes sowie das Verdienstkreuz des Bundespräsidenten erhalten. Marie Jordan ehrte beispielsweise Rolf Herling aus dem Bürgerverein Pro Pennigbüttel, Renate Timpe aus dem Förderkreis der Emmaus-Kirchengemeinde in Pennigbüttel, Jasmin Kraege aus dem Mehrgenerationenhaus Osterholz-Scharmbeck sowie Katrin Blank aus der „Samba-La-Moor“-Gruppe des SV Komet Pennigbüttel.

Der Zauberer Tim Jantzen bestach vor allem durch seinen großartigen Humor. Dieser präsentierte sich als der „beste Zauberer seiner Preisklasse“. Jantzen zauberte so allerlei Dinge aus seinem „Mätschik-Show-Kasten“. Der Neu-Osterholz-Scharmbecker und ehemalige Grasberger vervielfältige Spielkarten nach Belieben und verwandelte drei ungleiche in drei gleichlange Seile. Dabei suchte er auch den Kontakt zum Publikum. „Ich komme mal zu Ihnen herunter. Dann erleben Sie einen heruntergekommenen Künstler“, witzelte Jantzen.

 

Quelle: Osterholzer-Kreisblatt vom 04.12.2017

Bürgermeister Torsten Rohde (links) zeichnet Peter Ziebell vom Verein für Tiere in Not für sein ehrenamtliches Engagement aus. (Karsten Hollmann)

Pressemitteilung 20.01.2014
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Tiere in Not e.V. 

Garlstedter Kirchweg 38

27711 Osterholz-Scharmbeck

Telefon:

04791 - 9315472 (Büro)

oder

04298 - 2113 (Leitung, Fr.Khalil)

Fax:         

04791 - 9654284

E-Mail:

info@verein-tiere-in-not-ohz.de

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Montag bis Sonntag

17:00 bis 19:00 Uhr

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